Tierschutz bevor das Elend entsteht……….

nichts verhindert das Tierelend nachhaltiger an seinem Ursprung als Kastration!
Diese Tatsache ist allen Tierschützern hinreichend bekannt.

Wir möchten hier ein Beispiel aufzeigen das unsere Tierfreunde mit unserer Hilfe verwirklichen konnten.

Claire auf Malta berichtet:

Drei Hündinnen und ein Rüde waren in den Straßen von Marsascala, Malta, auf Wanderschaft. Sie waren auf der Straße geboren, hatten nie Kontakt mit Menschen und deshalb Angst vor ihnen.  Als Welpen kamen sie aus ihrem Versteck und gingen zusammen mit ihrer Mutter auf Nahrungssuche; u.a. rissen sie Müllsäcke auf, um etwas zum Fressen zu haben.

Die Insel wird Sanctuary (nach der kanadischen SiFi-Serie, Sanctuary – Wächter der Kreaturen) genannt. Den Bewohnern ist der Dreck durch die vielen streunenden Hunden zuviel, vor allem, weil die Hündinnen ständig schwanger sind.

Wir beschlossen, uns die Lage vor Ort anzusehen. Aber es war sehr, sehr schwierig, diese vier Hunde einzufangen. Sie waren sehr verschreckt und hatten auf den Feldern viel Platz, sich zu verstecken. Wir versuchten es mit Fallen und wir versuchten es in der Nacht – keine Chance, es waren schlaue Hunde.

Nach drei Monaten erfolglosen Versuchen, baten wir den örtlichen Tierschutz um Hilfe. Wir mussten die Tiere mit dem Betäubungsgewehr außer Gefecht setzen,  es blieb uns in diesem Fall nichts anderes übrig.

Am frühen Morgen trafen wir uns und fingen das erste Weibchen und den Rüden. In der Rettungsstation wurden sie gleich kastriert und blieben dort für die nächsten 10 Tage in einem großen Zwinger. Wir säuberten den Zwinger täglich und gaben ihnen Futter und Wasser. Während dieser 10 Tage haben sie nie versucht, uns zu beißen. Sie waren keine agressiven Hunde, sie wollten nur nichts mit Menschen zu tun haben.

Nach den 10 Tagen konnten wir sie wieder freilassen und was war das für ein wunderbarer Anblick. Sie rannten überglücklich wieder über ihre so geliebten Felder. Inzwischen hatten wir mit zwei Nachbarn vereinbart, dass sie täglich Futter und Wasser hinstellen. Und falls einer der Hunde krank oder verletzt wäre, würden sie uns kontaktieren.

Dann waren die zwei anderen Weibchen an der Reihe. Wir fingen sie mit dem Betäubungsgewehr, kastrierten sie und nach 10 Tagen durften auch sie wieder in die Freiheit.

Durch alleine diese Kastrationen haben wir bei durchschnittlich 6-8 Welpen pro Wurf und drei Hündinnen mit je zwei Schwangerschaftenim Jahr mind. 36 Welpen verhindert – ganz abgesehen vom Nachwuchs der nächsten Generationen.

Es ist ein Anfang, ein kleiner Schritt der hoffentlich Schule macht. Wir können natürlich nicht die Welt verändern – aber für diese Tiere hat sich die Welt mit dieser Aktion zum Guten verändert.

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir bei solch beispielhaften Aktionen mithelfen können. Im Anhang auch Fotos von 2 der kastrierten Hündinnen.

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