Er kam aus der Hölle, Baskers

Er kam aus der Hölle, Baskers, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann. Fast verhungert lebte er unter grausigen Bedingungen bis Tierschützer diesen Ort räumen durften.

Was sie vorfanden ist unbeschreiblich und leider kam für viele Tiere jede Hilfe zu spät man fand nur noch ihre Kadaver. Alle die man retten konnte kamen in ein Tierheim, viel zu groß, viel zu viele Tiere, trotz aller Bemühungen blieb keine Zeit sich mit den einzelnen Schicksalen näher zu beschäftigen, kaum Ansprache, keine Bewegung für die Tiere.

Futter gab es reichlich, so wurde Basker vom Skelett zusehends runder, wurde stark übergewichtig und bekam dadurch massive Probleme mit seinen Gelenken. Wir hörten von ihm, sahen eine Pflegestelle nahm sich vor dieser Seele zu helfen. Egal wie es ausgehen würde.

Baskers kam zu uns, sein Blick war leer…..mit großen aufgerissenen Augen, apathisch saß er in unserer Nähe. Er konnte sich kaum bewegen, zum Aufstehen fehlte ihm die Kraft, so saß er an Möbel oder Wände gelehnt döste…..legte er sich, so habe ich ihm die erste Zeit aufgeholfen. Baskers war stark übergewichtig, hatte keine Muskulatur. Laufen war für ihn sehr beschwerlich, er schwankte hin und her, war steif, konnte nicht auf drei Beinen stehen, viel oft um, seine Pfoten hatten keine Hornhaut, so lief er sich diese die ersten Tage blutig. Aus Bandagen band ich ihm abwechselnd Schühchen.

Wir gingen dreimal kleine Spazierrunden, es gab nur noch abgemessenes Diätfutter. Nach seinen Artgenossen schnappte er, er wollte nur seine Ruhe. Mit jeder Woche mit der er an Gewicht verlor, Muskulatur aufbaute, wurde er etwas mobiler….auch gewann er an Vertrauen zu uns und seinen Artgenossen, denn jeder bekam sein Futter und Schmuseeinheiten. Jetzt lebt Baskers schon 6 Wochen bei uns ist nicht wieder zu erkennen, das Schwänzchen trägt er jetzt aufgestellt auf dem Rücken und wedelt unermüdlich, er kann von einem auf das andere Bein springen, auf drei Beinen markieren wie ein Rüde, vor Freude tanzen und bellen, im Kreis springen und seit wenigen Tagen ohne zu humpeln mit schreitenden Schritten spazieren gehen, ab und an mal etwas zu rennen. Baskers hat 4,5 kg Gewicht verloren eine Top Figur. Er liebt es mit uns unterwegs zu sein, mit seinem Hundekumpel im Garten zu schnüffeln oder einfach nur faul die Sonne zu genießen.

Jetzt ist er umgezogen in seine neue Familie. Es bleibt ein lachendes und ein weindendes Auge und die Gewissheit, dass jeder dieser Geschöpfe es verdient hat gerettet zu werden.

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